R. I. P. PRINCE

Und wieder hat das Jahr 2016 einen großen Musiker genommen. Gestern ist Prince Rogers Nelson im Alter von 57 Jahren gestorben und wir verlieren damit ein weiteres Ausnahmetalent und ein Ikone der Musikgeschichte. Kaum etwas beschreibt ihn besser als er selbst, wenn er sagte:

My name is Prince and I am funky.

Viele haben Prince immer nur als den egozentrischen Popmusiker gesehen, der mit Hits wie „Purple Rain“ oder „Cream“ einen unfassbaren Erfolg hatte. Mich persönlich hat an Prince immer die schier endlose musikalische Bandbreite fasziniert. Ich mein, der Mann spielte nicht nur E-Gitarre sondern auch Klavier und Keyboards sowie den E-Bass und das Schlagzeug. Quasi eine Ein-Mann-Band. Bei vielen seiner Alben hat er, ähnlich wie Lenny Kravitz es tut, alle Instrumente selbst eingespielt. Genauso umfassend war das musikalische Spektrum das er abdeckte. Pop, Rock, Jazz, Soul, Funk, Blues, R&B… die Liste kann man vermutlich noch um so einige Genre erweitern.

Es betrübt mich wirklich sehr, dass Prince so früh gehen musste, aber zum Glück bleibt uns die großartige Musik die er in seiner 38-jährigen Karriere hinterlassen hat. In diesem Sinne verabschiede ich mich nicht mit einem typischen Price-Song, sondern mit diesem großartigen Solo bei seinem Super-Group Auftritt zu „While My Guitar Gently Weeps“ in der Rock ’n‘ Roll Hall of Fame (spult mal zu Minute 3:27 vor).

Mach es gut, Prince. Du warst ’n ganz Großer!

Hinterlasse einen Kommentar

Dein Kommentar*

Dein Name*
Deine Webseite